Pressemitteilung zum heutigen 22. Marsch für das Leben in Berlin und vierten Marsch für das Leben in Köln, organisiert vom Bundesverband Lebensrecht

Insgesamt weit über 6.000 Menschen (4.200 Berlin, 2.100 Köln) aller Generationen machten sich heute auf, um für das Lebensrecht jedes Menschen von seiner Zeugung bis zum natürlichen Tod auf die Straße zu gehen. Darunter waren unter anderem Vertreter vieler Kirchen und Verbände wie die Bischöfe Voderholzer, Oster und Bischof em. Hanke sowie die Weihbischöfe Wörner, Schwaderlapp und Graf oder der Vorstand der Evangelischen Allianz Deutschland. Sie erlebten große, lebensbejahende Veranstaltungen mit Fachinformationen und Lebensberichten. In Köln sprach Markus Voss (Bibelfit) über die wichtige, aber in der Debatte häufig vernachlässigte Rolle des Vaters, wenn es um Konfliktschwangerschaften geht. Viele Männer entziehen sich ihrer Verantwortung, andererseits haben sie keinerlei Mitspracherecht bei einer Entscheidung für oder gegen das Kind. Mona Schwaderlapp, Hauptorganisatorin des BVL in Köln, rief zum Engagement für das Lebensrecht auf, das jeder in seinem Alltag realisieren könne. Ludwig Brühl, Vorstandsmitglied bei der ALfA e.V., verdeutlichte die Gefahren der sogenannten „Leihmutterschaft“, für die Kinder ebenso wie für die Frauen. Dieses aktuelle und wichtige Thema wurde auch in Berlin durch einen Vortrag von Cornelia Kaminski, ALfA-Bundesvorsitzende, aufgegriffen. Sie verwies vor allem darauf, dass das Kind im Zentrum stehen müsse und nicht die Wünsche Erwachsener. Der frühere Bundestagsabgeordnete und Bioethikexperte Hubert Hüppe zeigte auf, wo die Menschenwürde vor allem am Beginn und Ende des Lebens in Gefahr sei oder nicht berücksichtigt werde. „Inklusion muss schon vor der Geburt umgesetzt werden“, sagte er mit Verweis auf die vielen Kinder mit Down-Syndrom, die nicht darunter „leiden“, sondern es einfach „haben“ und dasselbe Lebensrecht haben wie alle anderen Menschen. Zuvor wies die Vorsitzende des BVL und Moderatorin des Podiums, Alexandra Maria Linder, auf die Grundlagen der Demokratie hin: „Demokratie bedeutet universale Menschenwürde, Lebensrecht von der Zeugung bis zum natürlichen Tod und Tötungsverbot Unschuldiger.“ Vereinsamung, instabile Beziehungen und Ängste vor Krieg und Wirtschaftskrise würden immer mehr zu einer Vereinzelung führen. Und Menschen, die allein sind, keine Kommunikation und keine Unterstützung haben, seien in schwierigen Lebenssituationen wie überraschender Schwangerschaft, suizidalen Lagen, Krankheit und Sterbeprozess noch viel mehr Druck von anderer Seite ausgesetzt, so dass sie nicht wirklich autonom und selbstbestimmt Entscheidungen treffen könnten. Wie wichtig es ist, sich persönlich und intensiv um Menschen zu kümmern, verdeutlichte auch Jor-El Godsey, Präsident von Heartbeat International, der über die Bedeutung einer umfassenden, respektvollen Schwangerenberatung sprach. Heartbeat International ist eine der größten Beratungsorganisationen im Schwangerschaftskonflikt weltweit. Wie international die Lebensrechtsbewegung inzwischen vernetzt ist, zeigte sich auch am Auftritt junger Lebensrechtler aus Rumänien, Italien und Frankreich. Teodora Paul, Olimpia Galiberti und Clotilde Chompret berichteten von der Lage der Bioethik und ihrer Arbeit. Die Vorsitzende der Jugend für das Leben, Roxane Köhler, die die Veranstaltung mitmoderierte, rief die Teilnehmer zu ganzjährigem Engagement auf. Die Medizinstudentin Roberta Acquaah (Königlicht Poetry) versetzte sich mit ihrem Poetry Slam „Ich will leben“ in die Situation des vorgeburtlichen Kindes und gab ein leidenschaftliches Plädoyer für ein persönliches Lebensrechtsengagement ab.

Der Marsch für das Leben findet jedes Jahr im September statt, um öffentlich auf die Bedeutung der und die Gefahren für die universale Menschenwürde aufmerksam zu machen. Der nächste Marsch für das Leben in Berlin und Köln ist am 18. September.

Der katholische TV-Sender EWTN überträgt jedes Jahr die Podiumsveranstaltung in Berlin live. Sie ist in der Mediathek und auf Youtube jederzeit abrufbar.

BVL-Fachtagungsflyer zum Herunterladen

Uhrzeit Programmpunkt & Referenten
13:00 Uhr Begrüßung und Verlesung des Grußwortes von Bischof Peter Kohlgraf
13:15 Uhr Befund auffällig – was nun?
Palliativmedizin und Trauerbegleitung im Kreißsaal
Referentin: Anett Schmid, Hebamme (Chemnitz)
14:15 Uhr Ich bin da, so, wie ich bin!
Überraschung und Leben mit Trisomie 21
Referenten: Vera und Anna Butterweck-Kruse (Lehe) im Gespräch mit Prof. Dr. Paul Cullen (Münster)
15:15 Uhr Kaffee
16:00 Uhr Leid am Lebensende
Palliativmedizin im Spannungsfeld des assistierten Suizids
Referent: Prof. Dr. Martin Weber (Mainz)
17:00 Uhr Autonomer Akt?
Suizid als gesamtgesellschaftliches Problem
Referentin: Prof. Dr. med. Barbara Schneider, Nationales Suizidpräventionsprogramm (Köln)
18:00 Uhr Ende

Moderation: Alexandra Linder M. A., Prof. Dr. Paul Cullen (Vorstand BVL)

Anmeldung zur Tagung (auch bei LIVESTREAM-Teilnahme) über unsere Internetseite oder per E-Mail bis zum 5. November.

Teilnahmegebühr: 15,- Euro // LIVESTREAM-Teilnahme: 10,- Euro

Bitte vorab überweisen! Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit darüber hinaus durch eine Spende unterstützen!

Spendenkonto: DE21 3706 0193 6006 2570 10

Zu den beiden Märschen für das Leben in Berlin und Köln am 19. September sendet der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, ein Grußwort an die Veranstalter und Teilnehmer. Der Marsch für das Leben, so Bischof Dr. Wilmer, erinnere jedes Jahr daran, menschliches Leben „in allen seinen Phasen zu achten, zu schützen und zu fördern“, und „lenkt die Aufmerksamkeit auf Menschen, deren Leben nicht geachtet, anerkannt oder als weniger schützenswert angesehen wird“.

Bischof Dr. Wilmer mahnt in seinem Schreiben auch zur Wachsamkeit: „Wer menschliches Leben schützen will, kann nicht gleichzeitig Menschen gegeneinander ausspielen, ausgrenzen oder ihre Würde relativieren. Christlicher Lebensschutz gilt jedem Menschen und kennt weder eine Rangordnung menschlichen Lebens noch die Unterscheidung zwischen wertvollem und weniger wertvollem Leben.“
Das vollständige Grußwort von Bischof Dr. Wilmer sowie weitere Grußworte finden sich unter:

https://bundesverband-lebensrecht.de/grussworten-zum-marsch-fuer-das-leben-2026/

www.marsch-fuer-das-leben.de
Gottesdienste rund um den Marsch für das Leben:
https://bundesverband-lebensrecht.de/event/gottesdienste-zum-marsch-fuer-das-leben/


Bundesverband Lebensrecht e.V. · Alexandra Maria Linder M.A. · Vorsitzende · Landgrafenstr. 5 · 10787 Berlin · E-Mail: linder@bv-lebensrecht.de · Telefon: 0175/9616906 · www.bundesverband-lebensrecht.de · www.facebook.com/BVLebensrecht/

Zu den beiden Märschen für das Leben in Berlin und Köln am 19. September sendet der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, ein Grußwort an die Veranstalter und Teilnehmer. Der Marsch für das Leben, so Bischof Dr. Wilmer, erinnere jedes Jahr daran, menschliches Leben „in allen seinen Phasen zu achten, zu schützen und zu fördern“, und „lenkt die Aufmerksamkeit auf Menschen, deren Leben nicht geachtet, anerkannt oder als weniger schützenswert angesehen wird“.

Bischof Dr. Wilmer mahnt in seinem Schreiben auch zur Wachsamkeit: „Wer menschliches Leben schützen will, kann nicht gleichzeitig Menschen gegeneinander ausspielen, ausgrenzen oder ihre Würde relativieren. Christlicher Lebensschutz gilt jedem Menschen und kennt weder eine Rangordnung menschlichen Lebens noch die Unterscheidung zwischen wertvollem und weniger wertvollem Leben.“
Das vollständige Grußwort von Bischof Dr. Wilmer sowie weitere Grußworte finden sich unter:

https://bundesverband-lebensrecht.de/grussworten-zum-marsch-fuer-das-leben-2026/

www.marsch-fuer-das-leben.de
Gottesdienste rund um den Marsch für das Leben:
https://bundesverband-lebensrecht.de/event/gottesdienste-zum-marsch-fuer-das-leben/


Bundesverband Lebensrecht e.V. · Alexandra Maria Linder M.A. · Vorsitzende · Landgrafenstr. 5 · 10787 Berlin · E-Mail: linder@bv-lebensrecht.de · Telefon: 0175/9616906 · www.bundesverband-lebensrecht.de · www.facebook.com/BVLebensrecht/

Augsburg. Anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September mahnt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e.V., Cornelia Kaminski, angesichts stetig steigender Suizidzahlen entschiedenes Handeln aus allen Bereichen der Gesellschaft für eine effektive Suizidprävention an.

Am Welttag der Suizidprävention muss über ein Phänomen gesprochen werden, das die Prävention systematisch untergräbt. Denn überall dort, wo assistierter Suizid legalisiert wurde, passiert dasselbe: Die Suizidzahlen steigen.

Der assistierte Suizid ersetzt nicht die gewaltsame Selbsttötung

Sterbehilfe-Vereine fordern ein „entspannteres Verhältnis zum Tod“.  Dagegen ist nichts einzuwenden. Ein entspannteres Verhältnis zum Tod ist jedoch nicht dasselbe wie ein entspannteres Verhältnis zum Töten – das wäre nämlich verhängnisvoll. Eine gewaltsame Selbsttötung ist für alle Beteiligten ein Drama. Der assistierte Suizid sei dagegen eine humane Möglichkeit, selbstbestimmt frühzeitig aus dem Leben zu scheiden – so die Befürworter. Allerdings widersprechen die Daten dieser Einschätzung deutlich. Assistierter Suizid ersetzt andere Formen der Selbsttötung nicht, sondern addiert sich zu ihnen. Die Zahl der Suizide steigt in Deutschland seit Jahren, die Suizidrate liegt inzwischen bei 12,4 pro 100.000 Einwohner. Auch die Zahl der assistierten Suizide in Deutschland steigt stetig: Wie die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) berichtet, nahmen insgesamt 1.287 Männer und Frauen im vergangenen Jahr die Hilfe von organisierten Sterbebegleitern in Anspruch, das ist fast viermal so viel wie  2021 (340 Fälle). Wenn die Entwicklung einen ähnlichen Verlauf nimmt wie in den Niederlanden oder der Schweiz, ist laut Angaben der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) mit jährlich zwischen 24.000 und 58.000 assistierten Suiziden zu rechnen. Da das geschäftsmäßige Anbieten von assistierter Selbsttötung in Deutschland nicht verboten ist, gibt es mittlerweile neben den drei großen Sterbehilfeanbietern auch weitere kleinere Organisationen, wie z.B. die Voluntate GmbH. Wer hier einen assistierten Suizid beauftragt, muss knapp 8000 Euro auf den Tisch legen. Dennoch gehen Fachleute davon aus, dass inzwischen mehr als jeder zehnte Suizid in Deutschland mit Assistenz erfolgt.

Mediale Verantwortung und Werther-Effekt

Die Weltgesundheitsorganisation hat 2023 ihre Richtlinien zur Darstellung von Suizid in Medien aktualisiert. Die zentralen Empfehlungen sind eindeutig: Verzicht auf prominente Platzierung, Vermeidung detaillierter Methodenbeschreibungen und besondere Zurückhaltung bei der Berichterstattung über Prominente. Der sogenannte Werther-Effekt – die Nachahmung medialer Suiziddarstellungen – ist bei bekannten Persönlichkeiten besonders stark ausgeprägt. Effektive Suizidprävention bedeutet daher auch, auf Berichte über Selbsttötungen zu verzichten, auch wenn sich auf Grund der Prominenz der Verstorbenen eine Reichweitensteigerung oder eine Ausweitung des Kundenstamms erreichen lässt.

Erosion von Solidarität und Fürsorge

Wer schwer krank, depressiv, einsam oder hochbetagt ist, durchlebt eine Phase intensiver Verletzlichkeit. Wenn in solchen Phasen die Option zur Tötung als gesellschaftlich akzeptierte Lösung im Raum steht, wächst subtil, aber massiv der Druck: Man könnte den Angehörigen „eine Last ersparen“, dem Pflegeheim „Kosten vermeiden“, der Gesellschaft „Bürde nehmen“. Nicht zufällig gibt es in Kanada bereits amtliche Berechnungen, wie viele Millionen Dollar sich durch „Sterbehilfe“ für das Gesundheitssystem einsparen ließen. Besonders besorgniserregend ist, dass laut Angaben von fowid in 25,6 % der Fälle von Freitodbegleitung als Grund „Lebenssattheit“ angegeben wurde – nach Multimorbidität der zweithäufigste genannte Grund.

Verfügbarkeit als Hauptrisikofaktor

Sperrt man die Waffen weg, gibt es weniger Tote: Je leichter der Zugang zu todbringenden Mitteln, desto höher die Suizidrate. Die legale Bereitstellung tödlicher Substanzen kehrt dieses Präventionsprinzip um: Statt Barrieren zu errichten und Auffangnetze zu spannen, werden sie systematisch abgebaut. Denn assistierter Suizid boykottiert systematisch die Prävention: Dritte stimmen dem Todeswunsch zu, stellen Mittel bereit und erleichtern die Durchführung – im fundamentalen Widerspruch zur Suizidforschung, die die Verfügbarkeit der Mittel als Hauptrisikofaktor identifiziert.

ALfA fordert Ausbau von palliativer Versorgung

Jeder Suizid ist einer zu viel – auch der assistierte. Er ist in jedem Fall Ausdruck eines Mangels an  Solidarität, Empathie und helfenden Beziehungen.  Die ALfA fordert deshalb den Ausbau einer palliativen Versorgung, die den Menschen umfassend im Blick hat: die Schmerzen lindert, Ängste löst, menschliche Nähe schenkt und Ärzte sowie Pflegekräfte durch bessere Aus- und Weiterbildung befähigt, Schwerkranke kompetent und empathisch zu begleiten.

Veranstaltungshinweis: ALfA-Online-Vortrag am 10. September

Passend zum Welttag der Suizidprävention startet die ALfA am 10. September 2026 um 20:00 Uhr die neue Diskussionsreihe „Drei Fälle, eine Frage: Soll ich sterben? – WissensSprint Assistierter Suizid“. Zum Auftakt spricht Priv.-Doz. Dr. Dr. Kai Witzel – Chirurg, Palliativmediziner, Diakon und Medizinethiker (AEM) – anhand von drei realen Fällen darüber, wie über den Tod eines Menschen entschieden wird. Im Anschluss werden die Fälle gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert.

Die Veranstaltung findet online per Zoom statt und ist kostenlos. Der Zugangslink wird nach Anmeldung versandt. Anmeldung und weitere Informationen unter:

https://www.alfa-ev.de/kalender/drei-faelle/


Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat ca. 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).

V.i.S.d.P.

Cornelia Kaminski / Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle, ALfA e.V.

E-Mail: cornelia.kaminski@alfa-ev.de  / Telefon: 0821/512031

Ob „Leihmutterschaft“, assistierter Suizid, der vorgeburtliche Bluttest (NIPT) oder Abtreibung und Konfliktberatung: Viele Themen aus dem Bereich der Bioethik sind hochaktuell und betreffen konkret Menschen in schwierigen Lebenssituationen, vor allem am Lebensanfang und Lebensende. Der Marsch für das Leben, die größte deutsche Pro Life-Veranstaltung, bringt diese Themen einmal im Jahr mit einem großen Bekenntnis zur universalen Menschenwürde in die Öffentlichkeit.

Er findet am 19. September gleichzeitig in Berlin (Washingtonplatz/Hbf) und in Köln (Neumarkt) statt und auch in den Kirchen erneut breite Unterstützung. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer/Regensburg, Weihbischof Dr. Josef Graf/Regensburg und Bischof em. Gregor Maria Hanke OSB/Eichstätt, der zusammen mit Pastor Albrecht Weißbach die Reisesegenandacht leiten wird, kommen nach Berlin. Mit ihrer Teilnahme unterstützen sie die Lebensrechtsbewegung und die gemeinsamen, wichtigen bioethischen Anliegen.

Weitere Bischöfe und geistliche Leiter unterstützen den Marsch für das Leben mit ihrem schriftlichen Grußwort.

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, schreibt: „Der Bundesverband Lebensrecht steht für eine Kultur des Lebens, des Hinsehens und der konkreten Hilfe. Sein Anliegen ist es, Frauen und Familien in Not nicht zu verurteilen, sondern ihnen Perspektiven und Unterstützung anzubieten. Sein Anliegen ist es ebenso, Menschen am Lebensende nicht an den Rand zu drängen oder ihnen das Gefühl zu geben, eine Last zu sein, sondern ihnen Würde, Nähe und Zuwendung zu schenken – bis zum letzten Atemzug. Sie alle, die Sie heute beim Marsch für das Leben 2026 mitgehen, geben diesem Anliegen ein Gesicht. Ihr Kommen ist ein öffentliches Bekenntnis gegen Gleichgültigkeit und für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch willkommen ist. Möge dieser Marsch ein starkes Signal senden – in unsere Städte, in Politik und Gesellschaft, in unsere Gemeinden und nicht zuletzt in unsere eigenen Herzen: Ich danke dem Bundesverband Lebensrecht für seine beharrliche Arbeit und Ihnen allen für Ihren mutigen Einsatz. Gott segne Sie und Ihren Dienst für das Leben.“

Für den Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdÖR sendet Präses Pastor Friedhelm Holthuis ein Grußwort und betont darin: „Als Ermutigung für die, die selbst nicht mutig genug sind ihre Stimme zu erheben, aber auch als Stellvertreter für die, die selbst noch keine menschlich hörbare Stimme haben, sind wir aufgerufen, für die Wahrheit einzustehen. Gott befürwortet Leben als Ganzes, dabei ist es ihm unwichtig, wie alt oder jung wir sind oder ob wir gerade erst auf den Weg sind, geboren zu werden. Er liebt Menschen bedingungslos und jederzeit.“  Pastor Holthuis verweist auf die schwierige Lage von Frauen im Schwangerschaftskonflikt und ermutigt dazu, auf sie und ihre Familien zuzugehen: „Was, wenn ‚wir‘ die Lösung für Frauen, Familien und ungeborene und neugeborene Kinder sind?“

Der Münsteraner Weihbischof Dr. Stefan Zekorn gratuliert in seinem Grußwort dem Bundesverband Lebensrecht zum 25. Geburtstag und dankt für das Engagement: „Gerade in einer Zeit, in der Fragen rund um den Beginn und das Ende des menschlichen Lebens kontrovers diskutiert werden, ist es wichtig, das Bewusstsein für die unantastbare Würde jedes Menschen wachzuhalten. Mit Ihrer Teilnahme am Marsch für das Leben setzen Sie ein friedliches und ermutigendes Zeichen dafür, dass jeder Mensch schützenswert ist. Sie erinnern daran, dass sich die Humanität einer Gesellschaft besonders darin erweist, wie sie den Schwächsten begegnet: den Ungeborenen, den Kranken, Menschen mit Einschränkungen und den Sterbenden.“  Er bestärkt die Teilnehmer des Marsches für das Leben und wünscht ihnen „Mut, Ausdauer und die Zuversicht des Glaubens“.

Dompropst Alfred Rottler, Diözesanadministrator der Diözese Eichstätt, äußert sich besorgt darüber, wie das Grundrecht auf Leben „mehr und ausgehöhlt wird und so die Grundlagen unserer Demokratie in Frage gestellt werden. Ich danke Ihnen daher aufrichtig für Ihren Einsatz und Ihren Mut, heute in Köln und Berlin für das Menschenrecht auf Leben zu demonstrieren und somit denjenigen Ihre Stimme zu leihen, die nicht selbst für ihr Recht eintreten können“.

Sie finden diese Grußworte in voller Länge auf unserer Internetseite www.marsch-fuer-das-leben.de.

Wir laden herzlich zur Teilnahme an diesem großen Bekenntnis für das Lebensrecht und die Würde jedes Menschen von seiner Zeugung an ein.


Bundesverband Lebensrecht e.V. · Alexandra Maria Linder M.A. · Vorsitzende · Landgrafenstr. 5 · 10787 Berlin · E-Mail: linder@bv-lebensrecht.de · Telefon: 0175/9616906 · www.bundesverband-lebensrecht.de · www.facebook.com/BVLebensrecht/