Ob „Leihmutterschaft“, assistierter Suizid, der vorgeburtliche Bluttest (NIPT) oder Abtreibung und Konfliktberatung: Viele Themen aus dem Bereich der Bioethik sind hochaktuell und betreffen konkret Menschen in schwierigen Lebenssituationen, vor allem am Lebensanfang und Lebensende. Der Marsch für das Leben, die größte deutsche Pro Life-Veranstaltung, bringt diese Themen einmal im Jahr mit einem großen Bekenntnis zur universalen Menschenwürde in die Öffentlichkeit.

Er findet am 19. September gleichzeitig in Berlin (Washingtonplatz/Hbf) und in Köln (Neumarkt) statt und auch in den Kirchen erneut breite Unterstützung. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer/RegensburgWeihbischof Dr. Josef Graf/Regensburg und Bischof em. Gregor Maria Hanke OSB/Eichstätt, der zusammen mit Pastor Albrecht Weißbach die Reisesegenandacht leiten wird, kommen nach Berlin. Mit ihrer Teilnahme unterstützen sie die Lebensrechtsbewegung und die gemeinsamen, wichtigen bioethischen Anliegen.

Weitere Bischöfe und geistliche Leiter unterstützen den Marsch für das Leben mit ihrem schriftlichen Grußwort.

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, schreibt: „Der Bundesverband Lebensrecht steht für eine Kultur des Lebens, des Hinsehens und der konkreten Hilfe. Sein Anliegen ist es, Frauen und Familien in Not nicht zu verurteilen, sondern ihnen Perspektiven und Unterstützung anzubieten. Sein Anliegen ist es ebenso, Menschen am Lebensende nicht an den Rand zu drängen oder ihnen das Gefühl zu geben, eine Last zu sein, sondern ihnen Würde, Nähe und Zuwendung zu schenken – bis zum letzten Atemzug. Sie alle, die Sie heute beim Marsch für das Leben 2026 mitgehen, geben diesem Anliegen ein Gesicht. Ihr Kommen ist ein öffentliches Bekenntnis gegen Gleichgültigkeit und für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch willkommen ist. Möge dieser Marsch ein starkes Signal senden – in unsere Städte, in Politik und Gesellschaft, in unsere Gemeinden und nicht zuletzt in unsere eigenen Herzen: Ich danke dem Bundesverband Lebensrecht für seine beharrliche Arbeit und Ihnen allen für Ihren mutigen Einsatz. Gott segne Sie und Ihren Dienst für das Leben.“

Für den Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdÖR sendet Präses Pastor Friedhelm Holthuis ein Grußwort und betont darin: „Als Ermutigung für die, die selbst nicht mutig genug sind ihre Stimme zu erheben, aber auch als Stellvertreter für die, die selbst noch keine menschlich hörbare Stimme haben, sind wir aufgerufen, für die Wahrheit einzustehen. Gott befürwortet Leben als Ganzes, dabei ist es ihm unwichtig, wie alt oder jung wir sind oder ob wir gerade erst auf den Weg sind, geboren zu werden. Er liebt Menschen bedingungslos und jederzeit.“  Pastor Holthuis verweist auf die schwierige Lage von Frauen im Schwangerschaftskonflikt und ermutigt dazu, auf sie und ihre Familien zuzugehen: „Was, wenn ‚wir‘ die Lösung für Frauen, Familien und ungeborene und neugeborene Kinder sind?“

Der Münsteraner Weihbischof Dr. Stefan Zekorn gratuliert in seinem Grußwort dem Bundesverband Lebensrecht zum 25. Geburtstag und dankt für das Engagement: „Gerade in einer Zeit, in der Fragen rund um den Beginn und das Ende des menschlichen Lebens kontrovers diskutiert werden, ist es wichtig, das Bewusstsein für die unantastbare Würde jedes Menschen wachzuhalten. Mit Ihrer Teilnahme am Marsch für das Leben setzen Sie ein friedliches und ermutigendes Zeichen dafür, dass jeder Mensch schützenswert ist. Sie erinnern daran, dass sich die Humanität einer Gesellschaft besonders darin erweist, wie sie den Schwächsten begegnet: den Ungeborenen, den Kranken, Menschen mit Einschränkungen und den Sterbenden.“  Er bestärkt die Teilnehmer des Marsches für das Leben und wünscht ihnen „Mut, Ausdauer und die Zuversicht des Glaubens“.

Dompropst Alfred Rottler, Diözesanadministrator der Diözese Eichstätt, äußert sich besorgt darüber, wie das Grundrecht auf Leben „mehr und ausgehöhlt wird und so die Grundlagen unserer Demokratie in Frage gestellt werden. Ich danke Ihnen daher aufrichtig für Ihren Einsatz und Ihren Mut, heute in Köln und Berlin für das Menschenrecht auf Leben zu demonstrieren und somit denjenigen Ihre Stimme zu leihen, die nicht selbst für ihr Recht eintreten können“.

Sie finden diese Grußworte in voller Länge auf unserer Internetseite www.marsch-fuer-das-leben.de.

Wir laden herzlich zur Teilnahme an diesem großen Bekenntnis für das Lebensrecht und die Würde jedes Menschen von seiner Zeugung an ein.


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